Am 16. Februar 2026 wurde Birgit Clauß als neues Mitglied des Stiftungsvorstandes berufen. Sie tritt damit die Nachfolge der bisherigen Vorstandsmitglieder Frank Müller-Rosentritt und Volker Zschäckel an. Bereits am 19. Dezember 2025 wurde Sven Mücklich, Generalbevollmächtigter der Sparkasse Chemnitz, als neues Mitglied des Stiftungsrates ernannt. Er folgt auf den kürzlich verstorbenen ehemaligen Stiftungsrat Wolfgang Müller.
Im Namen des Stiftungsrates und des Stiftungsvorstandes bedanken wir uns bei den ehemaligen Vorstandsmitgliedern Frank Müller-Rosentritt und Volker Zschäckel für die bisherige Zusammenarbeit und wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute.
Im April 2026 wird die Stiftung anlässlich des einjährigen Jubiläums des Karl Schmidt-Rottluff-Ensembles ein Buch über die Geschichte und Entwicklung des heutigen Museums sowie der Wohnmühle veröffentlichen. Im Laufe des Jahres werden zudem einige konzeptionelle Veränderungen im Programm und in den Aktivitäten der Stiftung bekannt gegeben. Die personelle Neubesetzung mit Herrn Mücklich und Frau Clauß ist Teil dieser Neuorientierung.
Die Stiftung zu Ehren von Karl Schmidt-Rottluff wurde 2015 vom Chemnitzer Unternehmerehepaar Dr. Jürgen und Sonja Oehlschläger gegründet. Das Ziel der Stiftung ist es, das Andenken an Karl Schmidt-Rottluff in Chemnitz zu bewahren. Neben der Vergabe von Kunstpreisen (Michael Morgner, 2018; Prof. Max Uhlig, 2020; Núria Quevedo, 2023) engagierte sich die Stiftung unter anderem bei der Errichtung des Karl Schmidt-Rottluff-Hauses als Museum. Dieses wurde im April 2025 im Rahmen des Europäischen Kulturhauptstadt-Jahres im Chemnitzer Stadtteil Rottluff eröffnet.
Karl Schmidt-Rottluff war ein deutscher Maler, Grafiker und Mitbegründer der Künstlergruppe „Brücke“. Er wurde am 1. Dezember 1884 in Chemnitz geboren und zählt zu den bedeutendsten Vertretern des deutschen Expressionismus. Sein Werk prägte die moderne Kunst des 20. Jahrhunderts nachhaltig. Am 10. August 2026 jährt sich sein Todestag zum 50. Mal.